In Sikkim Adventure Zone

Gangtok Raju Adventure Zone    Sonntag 31.01.2016

Um 7:00 Uhr mache ich mir bereits einen Tee im Caravan und hole die warmen Jacken aus der Tasche. Es ist sehr schön neben dem Fluss Tai Chi zu machen.
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Ab heute viel trinken, natürlich keinen Alkohol und täglich Magnesium.
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Der Höhenweltrekord ist mir sehr wichtig. Auch wenn er etwas verrückt ist. Mit einem Luftsportgerät auf über 7700 m zu fliegen mit so gut wie keinem Budget, Team ein Paramotor den ich noch nie geflogen bin, der auch noch nicht flugfertig ist.
Aber „you never try, you never know“ oder: nur wer wagt der gewinnt.
Hem und seine Frau Charmilla sind auch schon früh auf. Wir trinken gemeinsam Tee.
Ich fange schon an am Paramotor zu arbeiten und passe den 3 Blatt Propeller ein.

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Dank der guten Verbindung zu Helix erhalten ich alle nötigen Informationen zum einstellen der Pitch.
Leider passt die Adapterplatte nicht richtig in die Schnellaufnahme von Corsair. Ich benötige drei Gewinde und eine längere Schraube.
Mit Hem fahre ich hoch in die Stadt die in Terrassen gebaut ist. Wir müssen beim Tourismus Büro vorbei. Dort sind alle sehr freundlich und freuen sich dass ich zu Besuch bin und auch den Weltrekord wagen möchte. Es sind viele Papiere aus zu füllen und Fragen zu beantworten.

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Ein wichtiges Kriterium ist die Sicherheit.
Für diese habe ich eine Rettung, Funkkontakt mit der Bodencrew. Ein neuwertiges Fluggerät und Motorschirm sowie ein Sauerstoffsystem mit mir.
Es ist schon richtig kalt hier auf 1500 m Höhe. In der Nacht fällt die Temperatur auf 4-6 Grad.

Nachmittags wieder im Basislager, dem Bürobereich von Adventure Zone arbeite ich weiter am Paramotor. Ich habe leider M Vormittag noch nicht die Teile in Gangtok bekommen. Die haben in den kleinen Läden hier alles nur Standartware für Autos. Normale M8 Schrauben oder M6 sind schwer zu bekommen. Mindestens 10 Läden haben wir besucht.
Am Abend gehen wir zum Essen nach Gangtok. Dort ist eine Menge los: es ist gerade das „Red Panda Festival“mit live Bands, mitten im Stadt Zentrum.
Für den Tourismus und auch den Abenteuertourismus wird hier viel getan.
Die Infrastruktur um ein vielfaches besser als in Nepal.
Es ist bewölkt und kein Flugwetter. Leider drückt die sehr kalte Luft von China über die Berge nach Sikkim. Das wird wohl die nächsten Tage auch so bleiben.
Dass Essen ist einfach aber sehr gut. Es gibt viel Gemüse und Reis. Im Gegensatz zum „Restindien“ wird hier viel Geflügel und auch Fleisch gegessen.
Info: www.adventureinsikkim.com

Nach Sikkim Gangtok / to Sikkim and his capital Gangtok

Von Malda nach Gangtok Sikkim Samstag 30.01.2016
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Super es ist 7:00 Uhr und ich bin schon auf der Strasse.

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Das Quad läuft einwandfrei und macht richtig Spass.
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Die Strasse ist bis auf ein paar tiefe Schlaglöcher in sehr guten Zustand in kann öfters über 80 km/h fahren das bedeutet ich mache Kilometer. Im Moment sieht es so aus als ob ich es sogar bis nach Gangtok schaffen könnte.
Ein langer Fahrtag 350 Kilometer es ist schon fast dunkel als ich Sikkim erreiche und die Papiere für den Staat mache. Raju hatte die Beamten dort bereits informiert und alles geht sehr schnell. Ich gebe eine Kopie vom Ausweis ab und vom Visa sowie ein Passbild.
Nach einer weiteren halben Stunde erreiche ich Gangtok. Die Hauptstadt von Sikkim. Ein in die Hügel gebaute kleine, touristische Stadt.
Von einem kleinem Restaurant aus rufe ich Raju an dieser ist 15 min. später bei mir im Restaurant. Wir gehen zusammen in eine Bar wo ich weitere Freunde von ihm kennen lerne.
Die Nacht parke ich mein Gespann vor seiner Firma. Es ist merklich kühl. Die Temperatur liegt Nachts bei etwa 4-6 Grad.
Obwohl man mir ein Zimmer anbietet schlafe ich im Zelt. Es funktioniert, ich habe eine gute Nacht ohne zu frieren, direkt neben einem Fluss.
Mich erinnert der Fluss und die ganze Gegend sehr stark an Cali in Kolumbien.

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Von Kalkutta nach Malda- Sikkim / on the road to sikkim

On the Road von Kalkutta nach Malda. Freitag 29.01.2016

Super ich schaffe es echt um 7:00 Uhr weg zu kommen.
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Ein paar Mädchen lassen es sich nicht nehmen sich noch persönlich von mir zu verabschieden. Sie haben extra auf mich gewartet.

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Es gibt noch einen heißen Tee und dann durch das OSM- GPS System durch Kalkutta vorbei am Flugplatz. Die Strasse ist eine Katastrophe ich komme nicht voran. Zeitweise stehe ich eine Stunde im Stau. Teilweise aber auch gibt es eine super ausgebaute, gebührenpflichtige Strasse. Müde wie „Hund“ fahre ich eine Tankstelle an. Hinter dieser kann ich das Zelt aufstellen.

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Es gibt heute Abend Pasta. Ein Fertiggericht und auch eine Tasse Kaffee. Das Quad macht große Freude auch der Tank ist dicht!
An dieser Stelle wird es wirklich mal Zeit das Fahrzeug zu loben.Mir scheint dass ACCESS alle Testberichte, an andere Firmen in der Vergangenheit, gelesen hat und nun alles in dieses Quad gepackt hat!
Steckdosen, Windschild, Handprotektoren, großer Kühler, zusätzlicher Ölkühler, 4 Bremsscheiben. Doppelte Feststellbremse……

Bislang ist es eines der Besten Quads, welches ich gefahren habe.
3000 Kilometer ohne nennenswerte Probleme. Jeder Tag auf extremen Strassen im Einsatz.
Die Benzinpumpe ist dicht, ich habe sie neu verschraubt. Einmal wollte das Fahrzeug nicht starten. Sicherung, rein und wieder raus- alles in Ordnung. Bei anderen Fahrzeuge ist bereits nach 2500 Kilometer der Riemen gerissen!Hoffentlich hat es auch einen verstärkten Antriebsriemen, der Traum wäre es ohne Riemenwechsel nach Hause zu kommen.

Es hat 40 Grad Temperaturen überstanden und musste täglich zwischen 80 und 90% seiner Leistung abgeben und das über Stunden hinweg, mit einem ca. 600 kg schwerem Anhänger.

SOS Kinderdorf Childen Village in Kolkatta

SOS Kalkutta Büro Tag Donnerstag 28.01.2016

Ich wollte ja eigentlich spätestens um die Mittagszeit weiter aber der Morgen ging mit schreiben sehr schnell vorüber.
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Nachmittags dann die Benzinpumpe abgedichtet, hier im eingezäunten Dorf schraubt es sich doch besser als an der Strasse. Mitarbeiter vom Dorf haben mir ein Spezialharz besorgt und nach 2 Stunden ist der Tank tatsächlich dicht. Das Quad hat nun gar keine Probleme mehr!
Ich genieße noch einmal die heiße Dusche und packe in Ruhe alles zusammen, so dass ich morgen wirklich um 7:00 Uhr auf die Strasse kann.
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Gemeinsam mit Pinaki esse ich in der Kantine mit den Müttern zu Abend. Die Sonderbehandlung, dass man mir das Essen ins Zimmer bringt brauche ich nicht.
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Ich bin bereits schon um 23:00 Uhr schon ins Bett.
Natürlich kann nicht jeder den Kindern mit einem Quad eine Freude machen aber auf die Hilfe von Spendern sind die Dörfer angewiesen.
Wer direkt zum Kinderdorf nach Kalkutta spenden möchte:
Herr Samyajoy Bakshi arbeitet direkt hier vor Ort.
samyajoy.bakshi@soscvindis.org oder auch über meine Spendenaktion im Netz www.meinespendenaktion.de /gerry mayr

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SOS Kinderdorf Kalkutta / Children village SOS Kolkatta

SOS Kinderdorf Kalkutta Mittwoch 27.01.2016
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Ich habe gut geschlafen. Den Wecker benötigte ich heute Morgen nicht. Schon um 6:00 Uhr ging es laut her vor dem Zelt. Im Waschraum vom Dorf erst einmal die Haare gewaschen. Unglaublich wie viel Strassenschmutz die aufgenommen haben.
Ich sitze gerade im sehr gemütlichen und sauberen Gästehaus des Kinderdorfes und schreibe. Um die Mittagszeit bekomme ich ein Mittagessen in meine Wohnung gebracht. Ich werde hervorragend behandelt und freue mich schon auf das Kinder und das Quad fahren.

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Mittags 16:00 Uhr Kinder endlich ist es soweit die Kinder sind schon ungeduldig. Herr Sahu der Heimleiter hat alle zusammengetrommelt.

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Ich fahre jeweils eine Runde mit Ihnen im Innenhof. Manchmal etwas schneller, mal mit mehr oder weniger Kurven, abruptem Gaswechsel, „geschaukel“. Das leuchten der Kinderaugen ist es wert die 2000 Kilometer nach Kalkutta gefahren zu sein.
Zum Schluss fahre ich noch mit den Müttern eine Runde und auch Herr Sahu möchte fahren. Natürlich selber! Ich lasse mich leider auch von einer Mutter überreden sie fahren zu lassen. Sie macht das nicht besonders gut und ist unsicher. Als wir bereits halten und abgestiegen sind greift sie aus unerklärlichen Grünen ans Gas das Quad setzt sich sofort in Bewegung und knallt gegen die Hauswand. Ich springe zwar hinterher und versuche das Quad zu halten, aber leider keine Chance. Mit ca. 15 km/h schlägt das 350 kg schwere Quad in die Hauswand ein.
Der Ganze Vorderbau ist um 10 cm nach hinten geschoben. Der Frontbumper fast abgerissen. Kein Kunstoffteil passt mehr! „So ein Mist“ und ich wollte morgen weiter. Also sofort zu einer Werkstatt, oder wie auch immer man das Schrauben an der Strasse nennen möchte.
Die erste kann erst morgen ran. Bei der zweiten machen sich sofort 3 „Mechaniker“ ans Werkt. Ich kriege wirklich graue Haare wie die Arbeiten aber mit Schweißbrenner und Brecheisen bekommen sie es hin. Auch die defekte, gelbe Birne des Blinkers wird ersetzt. Leider sind 4 Stunden futsch.
Die Arbeit kostet aber auch nur 15.- Euro und das Quad ist wieder schön und fahrbereit. Kein schleifen mehr vom Verkleidungshalter am Federbein.

Durch den Unfall konnte ich die hochwertigen Brillen von Giuseppe Caruso nicht übergeben und am nächsten Tag wollte ich wirklich los.
Also beschließt Herr Sahu einige Kinder zu holen.
Die Kinder haben auch hier viel Freude mit denn Sonnenkappen und Sonnenbrillen.

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Um 21:00 Uhr sind doch noch die meisten Kinder wach.
Kaum ist die Übergabe vorüber wartet auch ein Abendessen auf mich.
Ich bleibe die Nacht über und schlafe im Gästehaus. Das Bett ist frisch bezogen. Die gute Laune kommt so langsam wieder zurück.

Sambalpur nach Kalkutta

Sambalpur nach Kalkutta Dienstag 26.01.2016

Heute morgen ist es ruhig um mein „Zeltlager“ erst als ich um 7:00 Uhr fast fertig bin und das Zelt weggeräumt habe kommen ein paar LKW fahre um sich meine Fuhre an zu schauen.

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Wie jeden Morgen. Kaffee ein paar Fotos. Ersatz GPS und Telefon programmieren alles noch einmal checken, diesen Morgen auch das Motorenöl und los geht es. Ich schaffe es um 7:30 Uhr auf der Strasse zu sein. Anfangs ist die Strasse vierspurig was sich aber schnell ändert. Die NH6 geht über eine Hügelkette und macht richtig Spass zu fahren. Das Quad meistert die Steigungen wie nichts ich überhole unzählige LKW. Ab und an halte ich um ein paar Affen zu fotografieren welche den Wegesrand säumen.Aber ein schnelles Vorwärtskommen gibt es auch heute nicht. Auf ein paar Kilometer gibt es gar keine Strasse und ich fahre um das Quad und Anhänger zu schonen mit dem Allrad. Ein nettes Erlebnis an einer Tankstelle war die Einladung zum Kaffee. Dazu gibt es leckere indische Süssigkeiten und ich bekomme noch einen Kalender geschenkt.

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Es ist leider schon dunkel als ich Kalkutta erreiche. Die Fahrt auf der zum Teil sechsspurigen Autobahn mangels Fahrstreifen schon ein Abenteuer an sich. Dazu kommen die unbeleuchteten Fahrzeuge und die generell zu hoch eingestellten Scheinwerfer. An einer Zahlstelle wird es mit 250 RP (4 Euro) ausnahmsweise mal etwas teuer. Dank dem Handy GPS und ein paar Passanten finde ich um 21:00 Uhr das SOS Kinderdorf. Dort will mich der Pförtner erst einmal nicht hinein lassen lässt sich aber dann doch nach einer Weile dazu überreden. Es kommt noch ein sehr netter Verantwortliche mit dazu Herr Pinaki. Ich zeige ihm mein Telefon und die Mail von Herrn Sahu Deepak.
Die Email an mich von seinem Chef hat ihn nicht zu 100 % überzeugt, er ruft Herrn Deepak an und ich darf ins Dorf einfahren.
Draußen auf der Strasse ist es schmutzig und die Nacht in der Großstadt wäre bestimmt nicht lustig geworden.

Von Raipur nach Sambalpur

Raipur nach Sambalpur 4 Fahrtag Montag 25.01.2016

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Um 8:00 mit vollem Tank auf die Strasse. Leider war voll doch nicht die gute Idee. Es läuft Benzin hinaus! Das indische 2 Komponenten Harz hat sich mit dem Plastik doch nicht gut verbunden.
Die Lösung ist heute heraus zu finden ab wann er überläuft. Ich habe ja noch einige Tankstellen vor mir!
Leider wird nicht überall die Kreditkarte akzeptiert, auf dem Lande gehen auch die Netzverbindungen nicht. Mein Bargeld wird langsam etwas eng.
Heute versuche ich etwas mehr Kilometer zu reissen um für den letzten Fahrtag auf dem Weg nach Kalkutta noch etwas Luft zu haben. Nach fast 600 Kilometer steuere ich einen Platz an wo viele LKW stehen. Etwas abseits verstecke ich mich. Dank dem Allrad- Quad komme ich überall hin.
Ein schönes Restaurant oder Tankstelle war in dieser Gegend leider nicht aus zu machen.
Der „National Highway“NH 6, der gefährlichste Highway der Welt ist alles. Wunderschön aber auch total hässlich zu gleich. Eine Autobahn dann wieder einmal eine „Off Road“ Piste.
Die Strasse fordert Opfer, drei umgefallene Laster, ein toter Affe, eine tote Kuh, unzählige tote Hunde und ein toter Dreiradfahrer in seinem Fahrzeug.Ich habe ganz schön Respekt vor dieser Strasse.

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Khamgaon nach Reipur on the road again

Khamgaon nach Reipur 3 Fahrtag Sonntag 24.01.2016

7:00 Uhr das kleine Notebook kopiert Bilder für meine Freunde und ich packe die paar Kleinigkeiten zusammen. Es ist 8:00 Uhr und Mona will unbedingt Quad fahren und bei seiner „Freundin“ vorbei fahren. Er hat das Quad schnell im Griff und gemeinsam fahren wir zu seiner Freundin. Dort gibt es den obligatorischen Tee. Wie ich befürchtet habe müssen wir noch drei weitere Familien besuchen. Die Zeit rennt, ich bitte Mona sich überall kurz zu fassen. Hier und da noch ein Foto und zurück zu Hause werde ich noch in einem Ritual mit dem roten Punkt auf der Stirn geschmückt.

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Das soll mir Kraft und Konzentration geben
Der Abschied sehr traurig. Ein Wahnsinn wie ich die Menschen hier vor Ort beeindruckt haben muss. Niemand möchte dass ich gehe. Pinky fängt an zu weinen und kaum habe ich sie getröstet und versichert, dass ich sehr gut auf mich aufpassen werde fängt auch Mohan an zu weinen. So einen emotionalen Abschied habe ich bis jetzt noch nie in meinem Leben gehabt. Kurzzeitig hatte ich auch das Gefühl nahe am Wasser zu sein aber ein „Gott“ darf ja nicht zu viele Gefühle zeigen,
In Indien ist ein Gast ein Gott und genau dieses Gefühl haben mir in nur drei Tagen meine neuen Freunde gegeben. Dafür werde ich Ihnen für immer dankbar sein und widme diese Reise: Mohan, Pinky, Banty, Kamu und Mamma. Von nun an bin ich mir sicher sie steht unter einem ganz besonderem Stern.

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Das Quad und der Hänger sind wieder vereint und gemeinsam mit der Gang fahre ich auf die NH6.

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Sie begleiten mich noch ca. 15 Kilometer bis zu einem Tempel und es gibt dieses mal keinen Abschied sondern ein „bis zum nächsten mal“.

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Die Strasse ist Anfangs in einem schlechten Zustand wird aber immer besser, 150 Kilometer fängt die Mautpflichtige Strasse wieder an und sie wird 4 „spurrig“ Zum Teil ist sie so super ausgebaut dass auch 150 km/h kein Problem wären. Ich halte mich an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h und komme sehr gut voran. Leider tropft das Quad immer mehr, Ich befürchte dass es doch nichts mit dem Überfüllen zu tun hat. An dem zweiten Tankstopp lasse ich nur 15 Liter auffüllen und es tropft trotzdem. Beim dritten Stopp, Sitzbank runter und Fehler gesichtet. Die Benzinpumpe hat einen Haarriss und es läuft dort Benzin hinaus. Ich muss etwas tun!. Wenn der Stutzen des Benzinschlauches vollends reist, fährt das Quad nicht mehr. Epoxyd Harz wird das Beste sein um das zu reparieren. Es ist schon dunkel als in einer „Einkaufsmeile“ mehrere „Hardware Läden sehe,
Schon im ersten werde ich fündig und kaufe zwei kleine Pakete 2 Komponenten Harz,
Der Tank ist fast leer und bei der nächsten Tankstelle mache ich halt. Über 500 Kilometer heute sind OK. Im Licht der Tankanlage repariere ich den Stutzen, Die Nacht verbringe ich dann hinter dem Haus, Unglaublich ich bin schon seit zwei Stunden alleine und kann in Ruhe eine Suppe kochen, es gibt dazu noch eine Kaffee, Toast und etwas Milch. Ein gelungener Tag, ich bin glücklich – auch wenn ich meine guten Freunde hinter mir lassen musste.

Mohan Babaji Tempel

Mohan Babaji Tempel.
Samstag 23.01.2016

 

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Um 6:30 Uhr bereits wach, packen, und für meine Freunde Daten kopieren
Wieder einmal gibt es gutes Frühstück.
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Mohan möchte noch mit mir zum Babaji Tempel, ganz in der Nähe fahren. Ein verlockendes Angebot welches ich mir dann doch nicht entgehen lasse. Aus dem Fahrtag heute wir dann halt nichts. Die Welle dieser Reise, bringt mich halt auch heute wo anders hin. Zu 8 fahren wir zum nur 15 Kilometer weg gelegenen Babaji Tempel. 3 125 ccm Motorräder und ich zu 2 auf dem Quad. Wir sind schon eine coole Gang und fallen extrem auf. Das Quad bekommt einen speziellen bewachten Parkplatz und Banty bleibt beim Fahrzeug und passt auf.
Ich, ein weißer, oder vielleicht besser eine Rothaut unter den Brownies, Motorradklamotten und eine nicht gestylte Frisur tragen zum wilden Auftritt bei.

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Der Tempel wirklich sehenswert, alles innen in indischem Marmor verkleidet, es gibt mehrere heilige Stellen wo Babaji gesessen ist, gestanden hat….. Ich bin sehr beeindruckt und verneige mich an jedem Denkmal.
Nach zwei Stunden Tempelbesichtigung fahren wir in den nächsten Ort um einen Garten an zu schauen. Auf 20.000 qm Grundstück gibt es zum Gedenken an Babaji einen wunderschön angelegten Garten zu besichtigen. Mehrere 1000 Inder haben sich dort eingefunden um Pilze, Rehe, Hunde und immer wieder die „Götter“ zu bestaunen, Man geht über Brücken vorbei an einem künstlich angelegtem See.
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Außer mir sehe ich keine weiteren Touristen. Ich bin ein Exot und werde immer wieder angestarrt. Aber Gott sei Dank ohne Quad nicht laufend um ein Foto gebeten. Die 20 Fotos auf dem Gelände sind zu verkraften. Als es dunkel wird gehen wir zu einer beleuchteten Wasserfontänen – Show. Sehr schön das Spiel mit dem Wasser durch LED beleuchtet und mit Musik untermalt. Mohan hat es wieder einmal gut gemeint und ein paar Leuten von meinem Rekordversuch erzählt und schon war es vorbei mit dem Genuss des Lichtspiels. „Selfie“ hier, Fragen dort, Aber mittlerweile bin ich es ja gewohnt. So ähnlich ging es mir auch bei der Rallye Dakar in Südamerika, nur mit dem Unterschied, dass ich die Landessprache dort spreche,
Kaum ist die Sonne weg, zieht unsere Karawane wieder zurück nach Hause. Dort angekommen werde ich schon erwartet. Der Tischler welchen meinen Anhänger Repariert hat und ein Freund von Ihm wollen mich sehen. Pinky ist irgendwie durch den Wind, ihr wird der Rummel um mich etwas zu viel. Sie traut dem „Freund“ nicht und hat Angst, Ihrer Meinung nach stimmt mit dem Gast etwas nicht. Sie hat auch Angst um mich und möchte nicht dass ich weiter fahre, Der IS hat zum Indischen Republik Day am 26. Anschläge angekündigt. Sie denkt der Unbekannte möchte ausforschen wo ich hin will und eventuell das Quad stehlen.
Nach einer Stunde ziehen die beiden weiter, Meiner Meinung nach zwei interessante Leute ohne böse Absichten.Kaum sind sie weg ist Pinky auch schon wieder ruhiger.
Wir essen gemeinsam zu Abend. Es ist schon 23:00 Uhr. Müde gehe ich nach etwas Training um kurz nach 23:00 Uhr in mein Bett.
Khamgaon nach Reipur 3 Fahrtag Sonntag 24.01.2016

Mohans Haus „relaxing day“

Freitag 22.01.2016 relaxing day Mohans Haus

Es ist lustig über Nacht schlafen einige Vögel im Zimmer. Sie wecken mich um 6:30 Uhr. Kaum öffnet man die Türe entschwinden sie.
Ich versuche Mittags zu schreiben, leider nicht möglich – ich bin schon zu prominent.Ständig kommen Presseleute und „stören“ mich.
Das Ziel den Käfig zu bespannen gelingt tatsächlich, mit vielen Unterbrechungen.
Ich bleibe einen weiteren Tag und lasse heute den Caravan richten 500 RP für zwei Schreiner welche 2 über 2 Stunden arbeiten und 1700 RP für das Material. Da kann man aber gar nicht „meckern“. Nun kann ich wieder beruhigt in meinem Caravan schlafen. Die zwei haben eine echt gute Arbeit gemacht.
Abends besuche ich 4 befreundete Familien von Mohan zum Tee und Abendessen.
Es gibt Lamm. Sehr spannenden die heiligen Kühe überall, in Gruppen zusammengefasst um sich gegenseitig zu wärmen. Nachts ist es hier recht kühl 12 Grad und tagsüber hat es in der Sonne 35 Grad. Zurück in Mohans Hause noch ein paar Selfies und weiter Besuch. Es kommen wieder Nachbarn.

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Eine davon außerordentlich hübsch. Nikita, welche gerade Ingenieurswesen studiert.