Transasia extrem: von Indien nach Deutschland mit dem Quad

Viel Spass an meiner Reise, wünscht Euch Gerry

Have fun on my travel blog

Gerry

Der letzte Tag zurück in Deutschland

Sonntag von Villach bis Konstanz
Mein letzter Reisetag beginnt um 6:00 Uhr und um die null Grad.
Um 7:00 Uhr hat mich die Strasse wieder. Ich merke schon währen des Fahrens die nur 3 Stunden Schlaf aber ich bin es ja gewöhnt.
Das Fahrzeug hat sehr viel Spass auf den letzten 650 Kilometer.
Es geht durch die winterliche Landschaft Österreichs. Eine Fahrt im Frühling, ein Traum. Die fast 50 PS, und das Fahrzeug hat null an Leistung verloren bringen mich auch locker über die 1300 Höhenmeter der Tauern Autobahn.
In meiner Heimatstadt hat Carsten und Thomas sich etwas einfallen lassen zur Begrüssung.
Da ich pünktlich um 16:00 Uhr da sein sollte nehme ich die Fähre.
Es gibt sogar eine Sondergenehmigung, dass ich auf die Marktstätte fahren darf.
Einige Fans, meine Familie, und Freunde haben sich dort eingefunden und ich darf ein Zielband durchfahren und genieße die Sektdusche.
sektdusche

Konstanz, meine Heimatstadt hat mich wieder.
Nach fast 3 Monaten nicht einmal 1 Monat auf der Strasse über 14500 gefahrenen Kilometern bin ich wieder daheim.

zielband

Von Serbien nach Österreich

Endspurt heute in Serbien später Österreich.
Noch einmal nach dem Quad schauen, etwas schreiben in einem Truck Stop dann zügig nach St. Veit an der Glan.
650 Kilometer bis zur Firma Leeb. Dort werde ich schon erwartet.

Über Istanbul nach Serbien

Harter Tag heute trotz Verzögerung durch Stau in Istanbul und Zoll Türkei nach Bulgarien 850 Kilometer gefahren.
Das Quad läuft prima! Auch die Motorrad und Quad Kleidung von Modeka macht viel Freude.

Kurz vor Istanbul – Europa

Ein kalte Nacht auf dem Rastplatz der Autobahn. Nur noch 150 Kilometer bis nach Istanbul. Morgen geht es dann nach Bulgarien.

A cold night will becomming soon. I am at a rest area on the way to Istanbul. Only 150 km to drive than I am back in Europe again.

Über die Grenze in die Türkei

Dienstag 15.03.2016

Alle schlafen noch um 7:00 Uhr. Ich packe meine Sache und bin startklar. Leider muss ich meine Freunde aufwecken um aus dem Laden zu kommen. Ich bin eingesperrt!

Auf der Strasse neben meinen Quad werde ich zum Tee eingeladen. Eine Gruppe junger Iraner im Laden nebenan sitzen gerade gemütlich zusammen.
Um 8:00 Uhr nach dem Tee fahre ich die 2 km zum Zoll. Dort werde ich erst einmal auf das Geld wechseln angesprochen. Prima ein Problem weniger! Ich wechsle die restlichen Iranische Rial in Türkische Lira. Auch 100.- Euro wechseln den Besitzer.
Am Zoll kommt auch ein „hilfsbereiter freier Mitarbeiter“ mir entgegen. Er nimmt mir den Ausweis aus der Hand und das Carnet und stiefelt los.
Die Büros sind schlecht beschriftet, und die Beamten erklären mir zwar ich soll niemand Geld geben der Zoll ist kostenfrei, aber dieser Mann erwartet Geld.
In einer halben Stunde bin ich fertig mit dem Iranischen Zoll. Ein Kollege von meinem neuen ,freien Mitarbeiter meint ich soll im 50.- Euro geben. Ein bisschen viel für den Einsatz! Ich bin sauer und gebe 5.- Euro Trinkgeld.
Der Anhänger wird nur Oberflächlich inspiziert. Türe auf ein Blick in das Innere, das wars.
Man sieht dem Anhänger und auch dessen Inhalt das Abenteuer an. Da hat niemand Lust weiter zu suchen.
Auf türkischer Seite dauert es etwas länger. In 2.5 Stunden bin ich durch den Zoll. Sehr glücklich ich bin nun in einem Land wo ich keinen Zeitdruck seitens Visa mehr habe.
Es ist stark bewölkt und kalt um die 3 Grad.Unterwegs ist mit Schneefall zu rechnen Also kommt der Thermokombi aus dem Gepäck. Wie sich später raus stellt eine gute Entscheidung
Ich fahre durch die Berge, die Strasse führt zum Teil auf über 2150 Meter, Das Quad muss ganz schön arbeiten, verrichtet seine Arbeit aber wunderbar. Ich kann jedenfalls immer über 45 km/h fahren und komme gut voran. Teilweise habe ich Schneeregen. Es ist sehr kalt und ich muss mich erst noch an das weiße Element gewöhnen, „brrrrr“ ich habe auf das weiße Zeug irgendwie gar keine Lust..
In den Städten gibt es nur selten die „Humps“dafür kontrolliert die Polizei sehr oft mit Radar. Es ist Nacht und das erste Mal währen der Reise geht mir das Benzin aus. Ich tanke die 10 Liter aus dem Reservekanister und fahre die 5 Kilometer zur nächsten Tankstelle kurz vor Refahiye. Dort verbringe ich die Nacht im kalten Zelt Durch die Infrastruktur im Restaurant geht es mir gut.Natürlich wird dort geheizt, es hat eine saubere Toilette, warmes Wasser.
Auch eine Kleinigkeit zu Essen gönne ich mir. Um die null Grad sich beim Anhänger auf zu halten macht wenig Spass.

Zur Grenze, der letzte Tag im Iran

Montag 15.03.2016 von Teheran an Tabriz vorbei zur Grenze.14_03_16_01
Ich fahre noch 120 Kilometer auf der Autobahn in die nächste Stadt. Die Autobahn hat zum Teil 6 Spuren und ist über 100 Kilometer weg von Teheran immer noch beleuchtet.
Zwischendurch noch einmal volltanken. Das Benzin ist mit ca. 70 Cent im Iran günstiger als in den anderen Ländern.
Da es an der Tankstelle recht eng zugeht und ich in Teheran doch mehr Zeit gebraucht habe als eingeplant fahre ich noch eine Stunde weiter. Es ist nun 3 Uhr als ich die Nacht hinter den Gebäuden eines Rastplatzes verbringe. Es wird merklich kälter. Ich muss noch eine Decke mehr auflegen.
Um 7:00 Uhr bin ich wieder auf der Strasse. Dank der Autobahn mache ich heute gut Kilometer.
Das eigentliche Etappenziel Tabriz schenke ich mir. Noch bei Tageslicht fahre ich an der sehenswerten Stadt Tapriz vorbei. Meine Sorge gilt immer noch dem Anhänger. Die Spur sieht immer noch gut aus und die Reifen fahren sich in der Mitte ab.
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Das Quad mach auch richtig Spass und läuft zuverlässig.
Beim Tanken habe ich eine nette Begegnung mit zwei freundliche Iranern.
Nach dem Foto vom Quad und mir werde ich gefragt ob ich Datteln mag.
„Na klar sage ich, wer mag Datteln nicht?“ Da geht einer der beiden zu seinem Auto und bringt einen ganzen Karton mit Datteln rüber. Ich denke ich nehme mir ein paar….falsch gedacht die ganze Kiste 5 kg hochwertige Datteln bekomme ich geschenkt und die schmecken richtig lecker.
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Es sind von Tabriz zur Grenze noch 350 Kilometer , die schaffe ich heute auch noch. Also sind es über 800 Kilometer von Teheran bis zur Grenze in nur einem Tag.Die Schmerzen im Rücken haben sich auch egalisiert. Ich habe mehrere neue Sitzpositionen gefunden und komme nun ganz gut zurecht. Es ist dunkel als ich Bazargan erreiche und auch kalt. 3 Grad hat es gerade, und für morgen sind sogar 0 Grad angesagt.
„Ja der Sommer ist nun für mich definitiv vorüber“.
Ich fahre in die Stadt und mache an deren Ende die Grenze aus. Auch Tankstellen gibt es in der Stadt. Ich bin sehr glücklich! Da das Benzin im Iran sehr günstig ist tanke ich den 20 Liter Reservekanister und das Quad voll.
Morgen geht es in die Türkei – fast schon Europa. Dieses Wissen zaubert mir ein lächeln in das Gesicht. Mit den letzten Rial, der Iranischem Währung, kaufe ich noch frisches Obst an einem Stand. Ich habe den kleinen Hunger und es regnet leicht. Ein gut beleuchtetes Restaurant, eine iranische Bürgerbude fällt mir auf. Ich steuere darauf zu und sitze nun in dem Fastfood Restaurant und genieße den Döner. Auch 4 Tassen heißen Tee haben den Weg in meinen Körper gefunden.
Der Besitzer erlaubt mir das Quad über Nacht direkt vor dem Laden ab zu stellen und mit Ihm und seinen Angestellten im Laden zu schlafen.Zu 6 schlafen wir auf dem Boden in Decken eingehüllt. Ich bekomme den Gastplatz direkt vor dem Radiator.
Es ist schon 1:30 Uhr als ich meine Augen zu mache. Die Menschen hier sind auch Klasse nur die Gespräche sind schwierig da kaum jemand Englisch spricht.
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Natürlich gibt es auch hier eine kleine Fotosession.

Teheran in die Türkei

Teheran Sonntag 13.03.2016

Die Nacht in der Waschhalle gut geschlafen wie eigentlich so jede Nacht.
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Um 9:00 Uhr ist die Autowerkstatt offen. Jedoch Mustafa kommt erst um 10:00 Uhr.Er kümmert sich sofort um meinen Anhänger und richtet die Spur so gut er kann. Jedoch hat er übersehen, dass die Achse hinten rechts wieder gebrochen ist. Um 11:00 Uhr kommt mein Freund Massoud. Ich bin sehr froh Ihn zu haben, er ist ein wirklich guter Mensch und Freund. „Deine Probleme sind auch meine Probleme“. Wir verlassen die Autorichtwerkstatt und suchen einen Schlosser. Nach mehreren Anläufen hier in der Gegend fahren wir in den Süden der Stadt. Dort kennt Massoud einen Schlosser der ihm schon öfters bei der Reparatur seines Nissan Geländewagens behilflich war.

Dieser ist beschäftigt und wird aber später die Achse schweißen und richten.
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In der Zwischenzeit fahren Massoud und ich zu diversen Reifenhändler. Allerdings haben wir nicht sehr viel Erfolg. Den 145 R 10 Reifen gibt es im Iran nicht. Der 5.00-10 ist etwas größer und könnte beim ein federn mit dem vordere Reifen streifen.
Das schöne an diesem Tag ist der Besuch des Teehauses. Dort treffe ich Amir aus Basel. Seiner Familie gehört das Teehaus, das älteste in der Stadt.
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Am Spätnachmittag geht es zur Werkstatt von Ahad und Reza. Diese haben am Anhänger schon angefangen. Ahad ist ein wirklicher Schlosser. Flex und Schneidbrenner liegen ihm ganz gut.
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Wie er die geschliffenen Achsen und die Lager angeht veranlasst mich das Geschehen zu verlassen. Ich könnte durchdrehen und auch kleine Kinder fressen.
Aber gemeinsam mit Massoud, als mein Dolmetscher, bekommen wir die Achse sauber ausgerichtet und auch geschweißt.
Ich kann es kaum glauben das Fahrzeug hat wieder eine einwandfreie Spur.
Ich lade meine Freunde zu einer Quadfahrt ein.“Mann die hatten einen Spass“
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Der heutige Tag , das ewige Suchen und Warten hat mich ausgelaugt. Ich will weiter und beschliesse den ganz schlechten Reifen mit dem Neuen Reserverad zu tauschen und die Fahrt in die Türkei zu wagen. Massoud ist zwar nicht so begeistert sieht aber ein dass ich weiter will.
Ich habe keinen Platz zum schlafen. Dem Parkplatzwächter vom Teehaus ist es zu gefährlich, dass ich hier schlafe. Also kaufe ich einen kleinen Wagenheber und mein Freund Massoud begleitet mich mit dem Motorrad aus der Stadt. Zum Abschied essen wir noch gemeinsam ein Eis.

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Dank Massoud hat sich das anfangs negative Bild vom Iran gewandelt. Wie in den anderen Ländern zuvor geht es mir gut in diesem Land und ich habe keine Probleme. Die Menschen sind sehr gut zu mir.

Teheran Anhänger richten

Spur eingestellt Teheran, Samstag 12.03.2016

Nach einem kleinen Frühstück, Marmelade, Käse, Brot, Milch und Tee bei Massoud geht es mit dem Quad zum Sepehr Hotel. Das Hotel liegt 20 Kilometer entfernt in einem älteren Bezirk von Teheran.
Dank dem GPS von BAD Elf, was ich immer sehr gerne einsetze finde ich das Hotel sehr schnell.
Das kleine, handliche Gerät ist mein ständiger, guter Begleiter.
Dort bekomme ich tatsächlich Geld von der Mastercard. Allerdings ist die Auszahlung auf 200 Dollar begrenzt. Dazu kommen noch Gebühren von 20 Dollar.
Ich bin sehr glücklich 180.- Euro ist kein Vermögen, gibt mir aber wieder etwas Freiheit.
Mit diesem Geld sollte ich es bis zur Grenze in die Türkei schaffen.

Vom Hotel aus geht es zur Werkstatt weitere 30 Kilometer, es hat schon recht viel Verkehr. Teilweise geht es nur per „Stopp and Go“ weiter.
Manche Einbahn Strassen sind in den OSM Karten nicht verzeichnet, trotzdem ist das Telefon ein guter Begleiter. Die Navigation kostet im Gegensatz zu den GPS Geräten auch nichts.
Die Karten mussten früher teuer bezahlt werden.

In der Werkstatt sind sie schon fleißig, mein Hänger steht angekettet auf der Richtbank.

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Ein paar Kleinigkeiten müssen noch gezogen werden. Um 10:30 Uhr ist der Hänger wieder startklar und man versichert mir, dass er problemlos weitere 10.000 km kommt.
„in Inshaallah“.

Im Laufe des Vormittages kommt Ali welcher schon 30 Jahre in Deutschland lebt und hier eine Autowerkstatt hat. Er ist mir auch behilflich was die Bezahlung anbelangt. Mohamad will eigentlich gar kein Geld für die Arbeit und statt der 100.- bis 200.- Euro einigen wir uns auf 75.- Euro.
Also bleibt mir noch etwas Geld für die Reifen übrig und ich muss meine 400.- Euro Reserve nicht angreifen.
Ich sitze nun im Büro von der Werkstatt und schreibe.
Heute ist ein toller Tag. Massoud und ich fahren in das Stadtzentrum um einen Reifen zu finden, unterwegs kontrolliere ich die Spur und bin sehr traurig. Sie stimmt einfach nicht, ein Rad steht extrem schräg. Der Hänger muss noch einmal in die Werkstatt auf die Richtbank.
Es ist kaum zu glauben in der 8,2 Millionen Metropole gibt es keinen Reifen.
Da Anhänger kaum im Iran zu finden sind gibt es auch keine Reifen.
Das ist ein schöner Mist, drei Reifen sind total abgefahren, einer auf Leinwand und einer sogar auf Metall.Nach dem Besuch von mehr als 20 Läden, in verschiedenen Viertel, vergeht mir die Lust.
Entweder zu klein oder zu breit genau meine Grösse gibt es nicht. Wieder 10 Tage warten und Ärger mit dem Zoll zu haben liegt auch nicht drin.Ich bin heute etwas Müde, bei Massoud kann ich nicht schlafen , er hat Gäste.
Also ist mein Ziel wieder die Werkstatt von Mohamad. Zum Sonnenuntergang komme ich dort an.
Leider wohnt Mohamad nicht in der Nähe aber er verspricht zu kommen und ich kann mit dem Quad und Anhänger in der Werkstatt schlafen.
Ich lege mich auf das Quad und schlafe fast ein. Die Jungs vom Autowaschsalon nebenan kommen vorbei. Sie sind sehr nett bieten mir zu Essen a und auch das Quad wollen sie waschen.
Ich verneine aber als nach zwei Stunden mir niemand das Tor aufmacht ziehe ich um in den Waschsalon.
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Zusammen mit 5 Afghanen verbringe ich dort die Nacht. Alle sind sehr nett.

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Info: www.melal.com (Sepehr Hotel)

In der Haupstadt des Irans – Teheran

In Teheran Freitag 11.03.2016
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Ich habe gut geschlafen auf dem Boden in Javals Zimmer.
Zum Frühstück gibt es Käse, Marmelade, Tee und Milch.
Nach dem Frühstück schaut die Mutter im Fernsehen das Morgengebet. Freitag ist im Iran Feiertag., Sonntag.
Neugierig schaue ich mir auch das Gebet an. Es ist mir aber zu traurig und auch zu langweilig.
Es wird vor laufenden Kameras geheult und auch die etwas extrem gläubige Mutter weint.
Für mich ist Glauben etwas schönes und man sollte nicht zu emotional das Ganze angehen.Kurz vor Mittag fahre ich das Quad und Anhänger aus der Tiefgarage und es geht mit den Jungs in das Zentrum um Reifen zu finden. Es haben leider nicht alles Shops geöffnet und die Suche gestaltet sich schwierig. Es wird nicht einfach passende Reifen zu finden. Im Iran gibt es so gut wie keine Anhänger. Die Strassen sind total verstopft und ein Vorwärtskommen ist nur langsam möglich.
Vor einem Reifenhändler kommt mir ein junges Paar auf einem 125 China Motorrad entgegen. Beide sprechen gutes Englisch und wollen mir helfen. Massoud hat einen Cousin in Deutschland sein Name ist K1. Ich unterhalte mich mit Ihm auf Deutsch und er versichert, dass Massoud mir wirklich helfen kann.

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Also „entlasse“ ich meine beiden Freunde Javad und Amin und folge den beiden zu einer kleinen Werkstatt. Dort demontieren wir die Achse vom Anhänger und Massoud kann sich ein Bild machen.Leider kann mir in der kleinen Werkstatt niemand helfen und die Lösung ist ein Betrieb mit einer Rahmenrichtbank.
Wir brauchen über drei Stunden um in der Großstadt eine geeignete Firma zu finden.

Mustafa Yasini wird die Spur am Anhänger richten. Die Werkstatt ist sauber und die Richtbank scheint zu funktionieren. Das Ganze kostet mich zwischen 100.- und 200.- Euro.
Ich lasse den Anhänger in der Werkstatt und fahre mit Massoud zu sich nach Hause.
Er wohnt relativ Zentral in Teheran. Dort angekommen hat die Mutter auch schon ein Abendessen vorbereitet. Es gibt Reis, Hühnchen und Gemüse sowie Salat.
In der grosszügigen Wohnung leben auch noch die Schwestern von Massoud sowie der Bruder und Vater.
Nach dem Essen versuchen wir Geld zu besorgen. Seit dem Wirtschaftsembargo wir nirgendwo die Mastercard akzeptiert. Im touristischem Stadtzentrum angekommen fahren wir zur deutschen Botschaft. Dort bekomme ich den Tipp, dass das Hotel Sepehr Mastercard akzeptiert. Die Fahrt dorthin ist ein Abenteuer. Massoud fährt halsbrecherisch mit seinem 125 Honda Motorrad Nachbau zwischen den Autos durch. Nach einer halben Stunde und der Nachfrage in mehren anderen Hotels werden wir fündig. Leider ist die Leitung zur Mastercard Gesellschaft erst wieder am morgen ab 7:00 Uhr verfügbar.Um kurz vor Mitternacht sind wir wieder zu Hause und ich schlafe neben Massoud auf dem Boden ein.