Teheran Anhänger richten

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Spur eingestellt Teheran, Samstag 12.03.2016

Nach einem kleinen Frühstück, Marmelade, Käse, Brot, Milch und Tee bei Massoud geht es mit dem Quad zum Sepehr Hotel. Das Hotel liegt 20 Kilometer entfernt in einem älteren Bezirk von Teheran.
Dank dem GPS von BAD Elf, was ich immer sehr gerne einsetze finde ich das Hotel sehr schnell.
Das kleine, handliche Gerät ist mein ständiger, guter Begleiter.
Dort bekomme ich tatsächlich Geld von der Mastercard. Allerdings ist die Auszahlung auf 200 Dollar begrenzt. Dazu kommen noch Gebühren von 20 Dollar.
Ich bin sehr glücklich 180.- Euro ist kein Vermögen, gibt mir aber wieder etwas Freiheit.
Mit diesem Geld sollte ich es bis zur Grenze in die Türkei schaffen.

Vom Hotel aus geht es zur Werkstatt weitere 30 Kilometer, es hat schon recht viel Verkehr. Teilweise geht es nur per „Stopp and Go“ weiter.
Manche Einbahn Strassen sind in den OSM Karten nicht verzeichnet, trotzdem ist das Telefon ein guter Begleiter. Die Navigation kostet im Gegensatz zu den GPS Geräten auch nichts.
Die Karten mussten früher teuer bezahlt werden.

In der Werkstatt sind sie schon fleißig, mein Hänger steht angekettet auf der Richtbank.

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Ein paar Kleinigkeiten müssen noch gezogen werden. Um 10:30 Uhr ist der Hänger wieder startklar und man versichert mir, dass er problemlos weitere 10.000 km kommt.
„in Inshaallah“.

Im Laufe des Vormittages kommt Ali welcher schon 30 Jahre in Deutschland lebt und hier eine Autowerkstatt hat. Er ist mir auch behilflich was die Bezahlung anbelangt. Mohamad will eigentlich gar kein Geld für die Arbeit und statt der 100.- bis 200.- Euro einigen wir uns auf 75.- Euro.
Also bleibt mir noch etwas Geld für die Reifen übrig und ich muss meine 400.- Euro Reserve nicht angreifen.
Ich sitze nun im Büro von der Werkstatt und schreibe.
Heute ist ein toller Tag. Massoud und ich fahren in das Stadtzentrum um einen Reifen zu finden, unterwegs kontrolliere ich die Spur und bin sehr traurig. Sie stimmt einfach nicht, ein Rad steht extrem schräg. Der Hänger muss noch einmal in die Werkstatt auf die Richtbank.
Es ist kaum zu glauben in der 8,2 Millionen Metropole gibt es keinen Reifen.
Da Anhänger kaum im Iran zu finden sind gibt es auch keine Reifen.
Das ist ein schöner Mist, drei Reifen sind total abgefahren, einer auf Leinwand und einer sogar auf Metall.Nach dem Besuch von mehr als 20 Läden, in verschiedenen Viertel, vergeht mir die Lust.
Entweder zu klein oder zu breit genau meine Grösse gibt es nicht. Wieder 10 Tage warten und Ärger mit dem Zoll zu haben liegt auch nicht drin.Ich bin heute etwas Müde, bei Massoud kann ich nicht schlafen , er hat Gäste.
Also ist mein Ziel wieder die Werkstatt von Mohamad. Zum Sonnenuntergang komme ich dort an.
Leider wohnt Mohamad nicht in der Nähe aber er verspricht zu kommen und ich kann mit dem Quad und Anhänger in der Werkstatt schlafen.
Ich lege mich auf das Quad und schlafe fast ein. Die Jungs vom Autowaschsalon nebenan kommen vorbei. Sie sind sehr nett bieten mir zu Essen a und auch das Quad wollen sie waschen.
Ich verneine aber als nach zwei Stunden mir niemand das Tor aufmacht ziehe ich um in den Waschsalon.
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Zusammen mit 5 Afghanen verbringe ich dort die Nacht. Alle sind sehr nett.

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Info: www.melal.com (Sepehr Hotel)

Autor: gerry-admin

Born 1965 in South Germany on the Lake of Constance. I love travelling, sport, adventures.

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