Teheran in die Türkei

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Teheran Sonntag 13.03.2016

Die Nacht in der Waschhalle gut geschlafen wie eigentlich so jede Nacht.
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Um 9:00 Uhr ist die Autowerkstatt offen. Jedoch Mustafa kommt erst um 10:00 Uhr.Er kümmert sich sofort um meinen Anhänger und richtet die Spur so gut er kann. Jedoch hat er übersehen, dass die Achse hinten rechts wieder gebrochen ist. Um 11:00 Uhr kommt mein Freund Massoud. Ich bin sehr froh Ihn zu haben, er ist ein wirklich guter Mensch und Freund. „Deine Probleme sind auch meine Probleme“. Wir verlassen die Autorichtwerkstatt und suchen einen Schlosser. Nach mehreren Anläufen hier in der Gegend fahren wir in den Süden der Stadt. Dort kennt Massoud einen Schlosser der ihm schon öfters bei der Reparatur seines Nissan Geländewagens behilflich war.

Dieser ist beschäftigt und wird aber später die Achse schweißen und richten.
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In der Zwischenzeit fahren Massoud und ich zu diversen Reifenhändler. Allerdings haben wir nicht sehr viel Erfolg. Den 145 R 10 Reifen gibt es im Iran nicht. Der 5.00-10 ist etwas größer und könnte beim ein federn mit dem vordere Reifen streifen.
Das schöne an diesem Tag ist der Besuch des Teehauses. Dort treffe ich Amir aus Basel. Seiner Familie gehört das Teehaus, das älteste in der Stadt.
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Am Spätnachmittag geht es zur Werkstatt von Ahad und Reza. Diese haben am Anhänger schon angefangen. Ahad ist ein wirklicher Schlosser. Flex und Schneidbrenner liegen ihm ganz gut.
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Wie er die geschliffenen Achsen und die Lager angeht veranlasst mich das Geschehen zu verlassen. Ich könnte durchdrehen und auch kleine Kinder fressen.
Aber gemeinsam mit Massoud, als mein Dolmetscher, bekommen wir die Achse sauber ausgerichtet und auch geschweißt.
Ich kann es kaum glauben das Fahrzeug hat wieder eine einwandfreie Spur.
Ich lade meine Freunde zu einer Quadfahrt ein.“Mann die hatten einen Spass“
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Der heutige Tag , das ewige Suchen und Warten hat mich ausgelaugt. Ich will weiter und beschliesse den ganz schlechten Reifen mit dem Neuen Reserverad zu tauschen und die Fahrt in die Türkei zu wagen. Massoud ist zwar nicht so begeistert sieht aber ein dass ich weiter will.
Ich habe keinen Platz zum schlafen. Dem Parkplatzwächter vom Teehaus ist es zu gefährlich, dass ich hier schlafe. Also kaufe ich einen kleinen Wagenheber und mein Freund Massoud begleitet mich mit dem Motorrad aus der Stadt. Zum Abschied essen wir noch gemeinsam ein Eis.

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Dank Massoud hat sich das anfangs negative Bild vom Iran gewandelt. Wie in den anderen Ländern zuvor geht es mir gut in diesem Land und ich habe keine Probleme. Die Menschen sind sehr gut zu mir.

Autor: gerry-admin

Born 1965 in South Germany on the Lake of Constance. I love travelling, sport, adventures.

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