Die Hauptstadt des Iran- Teheran

Donnerstag 10.03.2016 nach Teheran
Ich bin um 7:00 Uhr schon auf der Strasse. Das Quad macht große Freude. Das GPS mit dem integrierten Thermometer von BAD Elf zeigt mir 12 Grad Temperatur. Also Ich lasse die warmen Sachen an. Die Strasse ist sehr gut ausgebaut und ich kann beständig 85 km/h fahren und komme gut voran. Die Gebirgskette liegt hinter mir und ich fahre unter 1000 Höhenmeter.
100 Kilometer vor Teheran stoppe ich an einer „großen Restarea“. Ich bin hin und weg, hier gibt es total alles. Ganz dekadent gönne ich mir einen Cappuccino und ein Stück Schokoladenkuchen.
Bei der Durchsicht der Fahrzeuge muss ich leider feststellen, dass die Spur nicht stimmt und zwar so schlimm dass eigentlich ein weiterfahren gar nicht mehr möglich ist. Ein Reifen läuft schon auf Metall. Bei einem anderen schaut das Nylongewebe raus. Es handelt sich nur noch um Stunden bis ich gar nicht mehr fahren kann. Auch die hintere, rechte Achse ist wieder gebrochen.

Ich entschließe trotzdem die 150 Kilometer bis nach Teheran zu fahren.
Ich brauche 4 neue Reifen und die Achse muss wieder geschweißt werden. Wenn ich Reifenn bekommen kann dann dort. Mit einem mulmigen Gefühl und 70 km/h maximal fahre ich die aus 6 Spuren bestehende Autobahn bis nach Teheran. Es ist noch früh am Nachmittag als ich die Hauptstadt des Iran erreiche. Das Fahrzeug hat durchgehalten und ich bin sehr froh.
Ich orientiere mich in der Stadt in Richtung Norden.
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Rechts neben der Strasse sehe ich eine Schlosserei. Schweißgerät und Flex sind vorhanden.
Die erste Werkstatt, eigentlich eine Blechnerei bietet mir sofort die Hilfe an. Der Eigentümer fragt aber auch sofort nach Geld! „Aha die westliche Welt hat mich wieder“. Ich bin das aus Pakistan anders gewöhnt und laufe weiter.
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Die nächste Werkstatt eine Schlosserei will mir helfen und es war auch eine gute Entscheidung. Es kümmern sich gleich 4 Männer, alt und jung um meinen Anhänger.
Die Achse ist sehr schnell ausgebaut und geschweißt. Schweißgeräte und Schlossereien findet man in Pakistan und im Iran fast überall. Leider denken sie auch hier, dass eine ordentlich geschweißte Achse auch eine gute Spur bedeutet. Dem ist aber nicht so und die Achsen ausrichten ist ein anderes Thema.
Aber ich bekomme einen Tipp wo ich Reifen und auch Geld besorgen kann. Einer der älteren Herren zeigt mir den Weg in einen anderen Stadtteil. Dort angekommen finde ich ganz viele Banken , keine akzeptiert meine Mastercard. Die Suche nach einem sicheren Parkplatz gestaltet sich auch als schwierig.

Vor einem ATM Automat stoppen zwei junger Männer mit Ihrem 125 Motorrad.Sie wollen ein Bild von mir und vom Fahrzeug machen. Wir kommen ins Gespräch, da sie gutes Englisch sprechen.
Die Brüder Javal und Amin Salari sind sehr nett.
Sie zeigen mir den Weg zu einem Reifenhändler und laden mich später zu sich nach Hause ein.
Das Gespann parkt sicher in der Tiefgarage. Auch im Iran ist die Gastfreundschaft ein wichtiges Element Ihres Lebens und Bestandteil des Glaubens.
Über einen Aufzug komme ich in eine grosszügige Wohnung stilvoll im persischen Stil eingerichtet.Die Mutter von Javal und Salari kocht uns allen ein wirklich hervorragendes Abendessen mit Kebab und Gemüse.
Javals Schlafzimmer gehört heute Nacht mir. Auch in Persien wird auf dem Boden geschlafen.

Von Rafsanjan Nach Naein Iran

Mittwoch 09.03.2016
Die Nacht im Hotel war erholend.Ein sauberes Bett, saubere Bettdecke so wie es sein sollte.
Kaum wach mache ich mich gleich ans Quad und gehe in den Keller zum Fahrzeug. Dort klappt alles recht gut. Ich wechsle den Schalter für die Ganganzeige. Nach der Probefahrt muss ich leider feststellen dass es dieser Schalter nicht ist. Also brücke ich als nächstes den „Overide Schalter“.

 

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„Yes, yes, yes mein Quad läuft wieder einwandfrei“. Während der Probefahrt treffe ich meinen Taxifahrer Mohamad wieder.Gemeinsam fahren wir zum Geld wechseln. Der Versuch Geld über die Kreditkarte, Mastercard, zu bekommen, am Automat ist mehrfach gescheitert.
Nicht ganz einfach eine Wechselstube zu finden. Der Iran hatte vor kurzem noch ein Embargo und es gab kaum Kontakt zur Außenwelt. Auch werden die Menschen wie Mohamad ständig kontrolliert und die Telefone überwacht. Wer öfters nach Deutschland telefoniert ist schon verdächtig und bekommt Besuch von der Polizei.Zurück im Hotel gibt es gutes Frühstück. Mit Brot Marmelade, Omelett, Tee, Getränke. Reichlich und gut. Ich esse sehr wenig mein Magen ist kleiner geworden und das ist gut so. Im Speisesaal komme ich mit mehreren Filmemachern ins Gespräch.
Mir wird dabei klar mein nächstes Extremprojekt muss mehr vor die Kamera und ins Fernsehen. Später gesellt sich Mohamad zu mir. Ich habe ihn eingeladen mit mir zu Frühstücken und bin froh ihn kennengelernt zu haben. Auch von ihm lerne ich sehr viel über den Iran und die dort lebenden Menschen.
Der Vormittag geht wahnsinnig schnell vorüber. Ich wasche noch ein paar Sachen, einschließlich der Kühlbox unter der Dusche, schreibe noch ein paar Mails und komme um 1:00 Uhr weg aus Rafsanjan.
Mein Tank ist voll und ich habe 60.- Euro gewechselt, da das Benzin unter einem Euro kostet sollte es reichen bis in die Türkei, wenn nichts passiert und „Inshaallah“.
Ich bin sehr glücklich, das Quad läuft wieder einwandfrei, nach einem Tag fahren und Schrauben habe ich Fast nicht mehr am meinen roten, vierrädrigen Bruder geglaubt.

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Ich kann fast beständig 85 km/h fahren und beende den Fahrtag mit einem vollem Tank an einer Tankstelle. 400 Kilometer habe ich heute in dem halben Fahrtag geschafft. Ein Grund zu feiern mit einer Tasse heißen Tee.

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Der Tank ist voll und etwas Abseits von den Zapfsäulen, schlage ich mein Zelt auf.Einheimische, persische Musik schallt zu mir herüber, ich bin müde und schlafe sofort ein.

 

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Nach Rafsanjan im Iran

Rafsanjan Dienstag 08.03.2016

Der Rastplatz liegt auf fast 2500 m Höhe und ein sonniger, kalter Tag erwartet mich.
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Als erstes schraube ich an dem Quad alle Seitenteile ab um überall hin zu kommen.
Ein Schlauch der Abgasluftzuführung hat einen kleinen Riss. Ich hoffe das ist der Fehler.
Das 47 PS starke Quad muss einfach besser laufen. Der Motor klingt sehr gut es kann nur eine Kleinigkeit sein.
Um 9:00 Uhr bin ich mit sauberen Händen wieder auf der Strasse. Gerne hätte ich die Einladung ins Hammam, ins Bad, mit einer heißen Duschen angenommen, aber es zieht mich weiter.
Das Quad stottert immer noch, es läuft mal 30 dann wieder 60.
Mit ach und Krach komme ich über einen Pass. Bewaffnete Polizisten kontrollieren meinen Ausweis.
Die Landschaft ist klasse. Die Hauptstrasse führt über mehrere Bergkämme. In der Ferne sehe ich recht hohe Berge viele davon mit bestimmt mehr als 4000 Höhenmeter.
Ich halte öfters an finde aber keinen Fehler, das ist sehr nervig. 20 Kilometer fahre ich sogar auf dem Notprogramm. Auf 1500 Höhenmeter klemme ich dann kurz die Batterie ab und wieder an und das Fahrzeug läuft wieder normal. Leider nur 30 Kilometer dann wieder das gleiche. In der nächsten größeren Stadt verstecke ich mich in einer Seitenstrasse und kontrolliere fast alle Bauteile. Ich wechsle die Kerze, kontrolliere die Einspritzdüse. Entferne zum Testen den Luftfilter. Kontrolliere Öl und Wasser- alles ist in Ordnung!.
Das Steuergerät von Bosch hatte ich schon am Vortag gewechselt. Also weiter auf den Highway. 50 Kilometer ohne ruckeln dann wieder.“So ist das keine Fahrerei, ich bin traurig“.
Also die nächste grössere Stadt als Ziel für heute. Ich komme in Rafsanjan an und halte vor der ersten Autowerkstatt. Leider ist das Englisch dort noch nicht so verbreitet. Außer Fotos von mir und dem Quad haben die ersten Leute dort nicht soviel im Sinn.
Ich fahre weiter und sehe in einem Kreisverkehr ein Hotel. Dort checke ich ein.Für 20 Euro nicht so günstig, es ist aber ein schönes und sauberes Hotel mit Wi-Fi und einer Garage für mein Quad und Anhänger.

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Vor dem Haus komme ich mit einem älteren Mann ins Gespräch. Er ist Taxifahrer und hat 9 Jahre in Deutschland gelebt. Ich habe großes Glück er spricht gutes Englisch und auch Deutsch. Er bringt mich zu einer kleinen Werkstatt wo man sich auch sofort um mich kümmert. Wir wechseln die Lambda Sonde und auch den Map Sensor. Leider alles ohne Erfolg. Das Quad, mein Freund will nicht richtig laufen. Ich habe mich schon damit abgefunden Teile von Österreich kommen zu lassen.
Per Email kontaktiere ich Manfred Schuster von der Firma Leeb, dem Generalimporteur von ACCESS Motor. Kurze zeit später bekomme ich einen sehr wertvollen Tip was es sein könnte.
Eine Kleinigkeit, das Fahrzeug denkt ich bin im Rückwärtsgang und unterbricht deshalb eigenständig die Zündung.
Jetzt geht es mir wieder viel besser, ja das kann es sein!. Morgen früh werde ich als erstes den Schalter Brücken und bin Mittags vielleicht schon wieder auf der Strasse.
Als Abendessen gibt es eine heiße iranische Gemüse Suppe, dann Internet im Zimmer und etwas Fernsehen.
Mir geht es gut, nach einem langem Tag mit vielen Stopps neben dem Highway und der Unsicherheit das ich nicht mehr weiter komme, schlafe ich beruhigt ein.

Durch den Iran von der Grenze in die Berge

Durch den Iran Montag 07.03.2016
Um 6:00 Uhr bin ich schon wach und frühstücke mit meinem neuen Freund. Es gibt Brot mit Honig und Tee. Als ich gehe bekomme ich noch eine große Dose mit Tee geschenkt.
Das Quad steht sicher im Hof und hatte bestimmt auch eine ruhige Nacht.
Das Quad und ich freuen uns wieder Kilometer reißen zu können.
Ich komme gut weg, und aus Zahedan raus. Auf der guten Strasse fahre ich meistens meine 85 km/h trotz dem leichtem Regen. Das Quad macht mir große Freude. Es schnurrt wie eine Wildkatze.
Bei 5500 1/min fühlt es sich richtig wohl. Und auch kurzzeitige 6000 1/min was so 98 km/h ausmacht mag es sehr.
Es ist schon kurz nach 12:00 Uhr als mich neben der Strasse Dünen anlächeln. Auf das Dünen fahren habe ich mich schon seit beginn der Reise gefreut.Das ist surfen mit dem Quad im Sand.

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Für den Film fahre ich mit dem Anhänger ins Gelände was sich wieder einmal als ein Fehler ausstellt. Die Strecke machte zu Fuss einen harten und guten Eindruck, jedoch für den schweren Anhänger ist sie zu weich. Das Quad gräbt sich ein und ich muss den Anhänger abhängen.

Mit dem Quad alleine jedoch habe ich riesigen Spass in den Dünen. Doch nach 1 Stunde hat mich die Realität wieder eingeholt. Ich drehe den Anhänger mit aller größter Kraftanstrengung wieder zur Strasse. Da kommt ganz zufällig die Polizei mit einem Pick- Up vorbei. Ich denke mir nicht viel dabei und stelle die Polizisten ein den Anhänger mit mir aus dem Sand zu ziehen Ich hänge dann meinen Caravan an und die Polizisten helfen mir beim Schieben. Mit vereinten Kräften ist der Hänger wieder auf der Strasse.
Filmtechnisch festgehalten von einem Polizisten.Das ich und auch sie gefilmt haben macht die Beamten nervös. Im Iran ist filmen eigentlich untersagt und sie wollen sehen was in der Kamera ist. Ich zeige den Film und ein Beamter beschlagnahmt meinen Ausweis und die Kamera. Ich mache Druck und werde sehr bestimmt! Das veranlasst den Beamten mir meinen Ausweis wieder zurück zu geben. Die Kamera muss in der Wache angeschaut werden. Wir fahren ca. 5 Kilometer zurück zur Wache: Dort vor dem Eingang erkläre ich, das ich es sehr eilig habe und einen Weltrekord aufstellen möchte. Das begeistert die Beamten und ich bekommen meine Kamera wieder zurück.- und auch die SD Karte darf in der Kamera bleiben.
Das Geländefahren hat dem Quad aber irgendwie nicht gut getan. Es ruckelt ab und zu und hat kleine Aussetzer. Die Nacht eilt in großen Schritten herbei und das ruckeln wird immer schlimmer. Ich kontrolliere die Höhe und bin beruhigt es geht auf über 2000 Höhenmeter.
„Da darf das Quad mit dem schweren Hänger auch eine harte Zeit haben und ruckeln“
Es ist sehr kalt und eine Tankstelle ist nötig.
Da springt mir ein handgemaltes Schild ins Auge Rastplatz; Übernachtung; Essen und trinken. Also links raus. In einer kleinen Gaststätte kocht mir ein alter Mann eine heiße Suppe und auch der Tee, bzw. die 5 Tassen heißen Tee schmecken heute Abend besonders gut.

Es hat 3 Grad und ich bin froh eine Zimmer mit Heizung zu bekommen. Zu erst war ich dort alleine aber im Laufe des Abends komme immer mehr Menschen, ich vermute LKW Fahrer. Wir schlafen alle auf dem Boden. Ich bin mit meinem Schlafsack und Decke am besten ausgerüstet. Die große sanitäre Einrichtung neben der gigantischen Moschee ist mit heißem Wasser eine tolle Sache.

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Ich schlafe so einigermaßen, denn nicht alle der Kollegen sind unbedingt leise.

Im Iran

Sonntag wichtiger Tag, die Grenze in den Iran 06.03.2016

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Heute ist ein wichtiger Tag. Ich muss in den Iran mein Visa läuft heute aus.
Deshalb schon um 5:30 Uhr wach. Ich filme noch den Sonnenaufgang und bin um 7:00 Uhr auf der Strasse.
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Meine Polizeibegleitung natürlich auch.
Gestern war ein sehr schwieriger Tag für mich. Die Polizei und das Militär haben mich Irre gemacht.
Die Menschen in Pakistan und auch in Belutschistan sind gut. Wenn mich immer die Polizei begleitet lerne ich niemand aus dem Land kennen. Ich bin ein Mensch so wie alle anderen Menschen auch und kein Exot vom anderen Stern.
Ich war am durchdrehen gestern nach dem 5 Stopp hatte ich die Schnauze voll. Wenn wieder einer vom Militär gewunken hat ich soll anhalten habe ich zurück gewunken und bin zu gefahren.
Über Funk wusste der nächste Militärposten bereits dass da ein verrückter Deutscher kommt und machte die Schranke runter. Er zeigte nach links , dass ich da halten soll. Ich halte kurz und nutze die Geländegängigkeit vom Quad und umfuhr die Schranke.
Der Soldat rannte hinter mir her und schrie irgendetwas .“aber ich verstehe ja die Sprache nicht, war bestimmt was ganz Nettes“.

Da mein Hänger über Nacht sich leider nicht selber repariert hat sind heute Morgen auch wieder nur 70 km/h meine Geschwindigkeit. Die 100 Kilometer sind schnell zurück gelegt.
Das gute an meiner Polizeieskorte ist sie bringen mich gleich zur richtigen Stelle an dem doch etwas unübersichtlichen Zollgelände.
Zuerst verbringe ich etwas Zeit in der Polizeistation. Das Leben hier in Taftan beginnt erst um 9:00 Uhr.
Ich bin zum Tee und Frühstück, Brot mit Ei eingeladen.
Als ich einen Film machen möchte und zu diesem Zweck die Kamera hole stelle ich fest, dass die SD Karte nicht mehr im Slot steckt.
Sehr seltsam habe ich doch heute Morgen den Sonnenaufgang gefilmt!
Kamera weg könnte ich ja verstehen, sie lag ungesichert im Tankrucksack. Aber Kamera raus, das Chipfach geöffnet, SD Karte raus, Fach wieder schließen und Kamera versorgen……“seltsam“.
Auf dem Polizeiposten schauen, aus einem Gefängnis, mich mehreren Männer an. Es handelt sich um Afghanen welche illegal nach Pakistan eingereist sind.

Aber auch diese grüßen freundlich zurück.

Ein Polizist begleitet mich zum Zoll. Als erstes wird das Carnet abgestempelt. Das dauert 1,5 Stunden und ich habe etwas Zeit den Anhänger auf zu räumen.
Danach geht es zur Immigration, Ausreise aus Pakistan.
Es hat sehr viele Menschen dort, mehrere Reisebusse wollen auch über die Grenze.
Hier habe ich als Individual- Tourist einen Sonderstatus und komme sofort dran.
Nach einer weiteren halben Stunde fahre ich über die Grenze. Der Anhänger wird nur oberflächlich inspiziert. Ein kurzer Blick in das innere genügt dem Beamten.
Auf der iranischen Seite geht alles ähnlich unkompliziert. Nur das ein Beamter mit meinem Ausweis und Carnet verschwindet. Ich muss im Aufenthaltsbereich des Zoll warten.
Der Beamte dort telefoniert mit jemandem vom Tourismus, der sich um ein Hotel kümmert …oder so ähnlich. Ich warte in der Wartehalle über 3 Stunden und verbringe die Zeit mit Rasieren, Haare waschen auf der Toilette und in der Sonne liegen.
Der Beamte entschuldigt sich, die Polizei, welche mir Begleitschutz geben soll ist noch nicht da.
Trotz der erneuten elendigen Warterei bin ich glücklich. Das letzte, Visum pflichtige, Land habe ich erreicht. Ich darf 15 Tage mich im Iran aufhalten.
Als denn endlich ein junger Polizist auftaucht fahre ich auf einen größeren Parkplatz dort warten bereits mehrere Busse. Erst nach weiteren 3 Stunden setzt sich die Karawane in Bewegung.Ich bin mit meinen 70 km/h zu langsam und ich werde von den 5 Bussen überholt. Irgendwann bin ich dann auch meinen Begleitschutz los. Kurz vor Zahedan gibt es noch einmal einen Checkpoint. Der Ausweis und das Visa wird kontrolliert.Ich fahre nach Zahedan vorbei am großen Internationalen Airport.
Unterwegs frage ich nach einer Werkstatt.Mir fällt auf, dass es nicht so einfach ist Englisch sprechende Menschen zu finden. Das war in Pakistan einfacher.

Nach kurzer Zeit zeigt mir ein junger Iraner mit seinem Fahrrad mehrere Werkstätten. Wir werden fündig. Auf der Strasse mit einem Elektroschrauber wird „ruck zuck“ die Achse ausgebaut und das Rad wieder hin geschweißt.

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Leider achtet auch hier niemand auf die Spur.
Ich muss zufrieden sein für unter 10.- Euro Kosten,  was kann man da erwarten.
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Mein Anhänger hat wieder 4 Räder. Die suche nach einem Hotel für die Nacht ist gar nicht so einfach.Meine Begleitung kennt zwar welche diese sind aber voll.
Also mache ich mich alleine auf den Weg. Nach der Stärkung durch eine Pizza werde ich fündig.
Ich checke ein und will mein Quad auf dem Hotelparkplatz versorgen als ich auf der Strasse von einem jungen Iraner angesprochen werde. Er lädt mich zu sich in seine Wohnung ein. Ein Angebot welches ich gerne annehme, da ich ja Land und Leute kennenlernen möchte.
Das Hotel lässt mich nicht so gerne wieder gehen, gibt mir aber, ohne Gebühren zu erheben, meinen Ausweis wieder zurück.Ich fahre mit Hoomaan ca. 5 Kilometer bis in seine Wohnung.
Hoomaan lebt in einem Vorort in einer Hochhaus Kolonie.
Bei einer Tasse Tee philosophieren wir über Land und Leute.
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Gegen später ca. 23:00 Uhr kommen noch Nachbarn zu uns auf ein Gespräch. Ich habe einen interessanten ersten Abend im Iran.
Es ist 1:00 Uhr als auf dem Boden neben meinem neuen Freund einschlafe.

Zur Grenze in den Iran vorbei an Quetta

Quetta Samstag 05.03.16


Die Sonne ist noch nicht da als ich aufwache. Ali Waqas ist kurze Zeit später auch schon da. Er bringt mir mein Ladegerät. Nachdem ich mein Zelt wieder verstaut habe, Das ist in 8 Minuten erledigt gehen wir zum Rollfeld wo auf Asphalt die alte Fokker steht.
Mit dieser Maschine werden Regierungsangehörigen in Pakistan herum geflogen.

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Die Sonne geht auf und ich fahre mit Begleitschutz die sehr schöne Strecke nach Quetta. Es geht durch Täler die Berge rauf und runter.

Ich komme nur langsam voran. Aber die Landschaft entschädigt mich durch für den Zeitraub. In den weiten Flussbetten sehe ich häufig viele Menschen mit ihren Schafen und Kamelen. Sie schlafen gemeinsam in großen Zelten.
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Es geht an Quetta vorbei auch hier muss ich wieder auf eine andere Polizei Eskorte warten.
Das Land wird wieder flacher und es geht in Richtung Grenze.
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Teilweise ist die Strasse sehr schlecht, gespickt mit Schlaglöcher, an manchen Stellen gibt es Sandverwehungen.
Diese Strasse setzt nicht nur meinem Fahrwerk zu. Der Anhänger hat auch eine schwere Zeit.
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Es kommen mir immer weniger LKW entgegen, ich bin gespannt ob die Truck Art – das stielvolle schmücken non LKW     sich im Iran auch fortsetzt.
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Auf einen gut ausgebauten Teilstück macht es einen Schlag und der Anhänger schlingert. Ich halte sofort an und was sehe ich? Ich sehe nichts- kein Rad. Die Achse und ein Rad haben sich verabschiedet. Genau jetzt noch 250 Kilometer von der Grenze entfernt.Das Rad ist schnell gefunden. Die Polizei bringt es mir.Sein neuer Platz ist nun im Anhänger.
Mir bleibt nichts anderes übrig als auf 3 Rädern weiter zu fahren. Ich bin froh das es noch Tageslicht hat und ich das Rad habe.
Die Polizei fährt vor mir her und drosselt die Geschwindigkeit auf 60 km/h. So komme ich aber nie an also überhole ich und fahre gemässigte 70 km/h.
Um 20:00 Uhr ist es schon tiefschwarze Nacht als ich in einer kleinen Stadt anhalte um zu tanken.
Die Polizei will mich nicht aus der Stadt fahren lassen. Das kenne ich doch schon. Erst nach Druck, der Sichtung des Visa kann ich mit einem Polizisten weiterfahren. Leider gibt es auch keine Strasse mehr. Die Strasse hat so gut wie keine Asphalt mehr und ist sehr ausgewaschen. Genau da wo ich es gar nicht brauchen kann fahre ich mit drei Räder.
Ich kämpfe mit dem Schlaf und komme nur sehr langsam weiter. Als nach 50 Kilometer wieder eine Strassensperre kommt ist klar „da bleibe ich über Nacht“. Nach dem checken der Papiere und einschreiben meines Namens, Visa Nummer, Ausweisnummer in ein grosses Buch verbringe ich die Nacht neben dem Checkpoint.
Es sind nur noch 100 Kilometer bis nach Taftan der Grenzstadt zum Iran.
Bis zum Öffnen der Grenze um 9:00 Uhr werde ich diese Strecke auch gemeistert haben.

Durch Belutschistan nach Sibi

   Belutschistan nach Sibi Freitag 04.03.16


Seit langen mal wieder im Zelt geschlafen und das sehr gut. Meine Freunde von der Farm sind auch schon wach und ich werde zum Frühstück eingeladen. Ich bin in dem Fahrmodus und habe so gut wie gar keinen Hunger mehr.Aber natürlich trinke ich einen Tee mit meinen Freunden, und ein paar Kekse gehen auch.
Bei der Kontrolle des Anhängers muss ich leider feststellen, dass der Reifen durch die falsche Spur sehr stark gelitten hat. Ich muss etwas tun. Mein Ziel heute morgen ist es eine Werkstatt zu finden um die Spur richten zu lassen. Freitag ist in den islamischen Ländern ein Feiertag und nicht alle Geschäfte werden auf haben.
Nach der freundschaftlichen Verabschiedung komme ich wieder auf die NH 5. Diese Strasse ist sehr gut ausgebaut und ich komme gut weiter.Da ich schon um 7:00 Uhr „on the road bin“ haben alle Läden und Werkstätten noch zu.
Es regnet leicht und die Strasse verwandelt sich in eine sehr gefährliche Rutschbahn. Sobald ich etwas Gas gebe drehen die Reifen vom Quad durch. Ich überlege schon mit Allrad Antrieb zu fahren.
Einige grosse LKW mit Anhänger stehen quer. Es muss die vergangenen Tage ein LKW Diesel verloren haben und in Kombination mit Wasser fahre ich nun wie auf Eis.

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Einmal versucht sogar mein Anhänger aus zu brechen und schaukelt das Quad auf.
Mir gelingt es aber ohne Probleme das Gespann wieder ruhig zu bringen.
Es ist nicht einfach und eigentlich auch nirgendwo zulässig einen so schwereren, ungebremsten Anhänger an ein Quad zu hängen.
Die ganze Reise über ist höchste Konzentration gefordert.Selbst ein Fahrzeug mit schlechten Bremsen stoppt besser als mein Gespann. Das Lenken des Quads ist durch den Hänger schwerfälliger und auch anstrengender. Nicht nur ich sondern auch das Fahrzeug muss bei dem Gewicht, ca. 800 Kilogramm mehr Leistung geben.
80 Kilometer sind schon auf der Uhr, da sehe ich links mehrere Werkstätten auch ein Schweißgerät kann ich sichten. Also links raus.
Auch hier sind alle sehr nett und lassen alles stehen und liegen um mir zu helfen.

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Die Radnaben demontieren wir und mit einem großem Rohr und Schweißbrenner ziehen wir Spur eingermassen gerade.
Auch das hier kostet Nerven irgendwie haben die Menschen in Pakistan schlechte Augen.
Obwohl es hier große Stahllineale gibt und sogar eine Wasser wage befriedigt mich das Ergebnis nicht wirklich.

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Die Spur sieht einfach nicht gerade aus und ich habe Angst, dass die Achsen wieder brechen könnten.

Aber was soll ich tun? Sie geben hier alle ihr Bestes und das ganze gratis.
2 Stunden später bin ich wieder auf der Strasse und fahre in Richtung Meer nach Karachi.
Die Strasse ist Palmengesäumt und das Wetter ist auch wieder schön. Mir gefällt die Strasse so gut dass ich eine Ausfahrt verpasse und über 40 Kilometer mehr fahre als nötig. Also wieder zurück – leider zählt im Moment jede Stunde. Dieser Weltrekord wird mir nicht geschenkt.
Nach Sukkur ist die Strasse nur noch einspurig und hat wieder einige Schlaglöcher. Es geht vorbei an Jacobabad und die Polizeiposten nehmen zu.
Irgendwann kann ich dann nicht mehr so einfach weiter fahren und meine Papiere werden kontrolliert. Da ich ein Deutscher bin ist es nun aus mit lustig. Ich bekomme bewaffneten Geleitschutz. Das ist genau das was ich gar nicht möchte, aber ich komme um diese Geschichte leider nicht herum.
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Ein sehr großer Nachteil ist, dass alle 100 Kilometer der Zuständigkeitsbereich wechselt und ich auf andere Polizisten warten muss. Das kostet alles sehr viel Zeit und mein Visa für den Iran läuft in 2 Tagen aus.

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Aber mit bleibt nichts anderes übrig als mich an die Gegebenheiten zu halten. Ich bin nun auch gezwungen Nachts zu fahren und das auf den „schlechten Strassen“.
Um 23:00 Uhr ich bin hundemüde heißt es plötzlich ich darf nicht mehr weiterfahren. Die folgenden Gegen ist gebirgig und sehr gefährlich. Das interessiert mich eigentlich nicht wirklich und ich versuche ab zu hauen. Nicht nur dass es eine Schranke gibt welche sie zu gemacht haben nein. Die Polizeibeamte, welche ausschauen wie Taliban mit ihren Jogging Hosen, T-Shirt und Kopftuch sowie der Kalaschnikow stellen sich mir in den Weg.
Das gute Zureden und auch das energische, laute Auftreten von mir hilft nichts. Sie bleiben stur, ich darf mit meinem Quad nicht weiter fahren.Meine Nerven liegen blank, einen bewaffneten Polizisten um fahren geht irgendwie nicht, durch die geschlossene Schranke ab hauen auch nicht und hier „verdammt“ warten geht schon einmal gar nicht!
Nach einer Stunde , die Beamten sind durch ein Telefonat abgelenkt, haue ich durch das Gelände ab und fahre vom Checkpoint zurück in die kleine Ansiedlung.
Das Geschrei ist sehr groß aber es gibt ja keinen Grund mir hinterher zu schießen.
Ich verstecke das Quad hinter einem Haus und gehe einen Tee trinken.
Da ich mich nicht verstecke bekommt die Polizei auch so langsam mit wo ich bin.
Es kommt ein etwas höherer Beamte, welcher auch gutes Englisch spricht, und wir bereden die Situation. Ich komme so langsam auch wieder runter. Als er mir erklärt, ich könne die Nacht auf einem Flugplatz neben einer Fokker verbringen gebe ich klein bei. Wir fahren 30 Kilometer zu dem regionalen Flugplatz nach Sibi. Dort verbringe ich die Nacht auf dem kleinen Parkplatz

 

Kurz vor Quetta in Pakistan

Die Polzei verbietet mir die Weiterfahrt in der Nacht

Auf dem Weg in den Iran

Von Faisalabad in den Iran „back on the road“

Donnerstag 03.03.16
Auf dem Weg in den Iran

Um 7:00 bin ich schon auf dem Weg. Den Motorway zu finden ist gar nicht so einfach ich fahre viele kleine Strassen. Dort angekommen macht es eigentlich keinen Sinn auf diesem die möglichen 50 Kilometer zu fahren. Also bleibe ich auf der Landstrasse.
Die Strasse ist gut ausgebaut und geht in Richtung Meer nach.Karachi. Der national Highway ist eigentlich eine Autobahn. Sie hat 4 Spuren und einen guten Belag. Zwischendrin ist sie etwas schmaler und die Eigenschaft einer Landstrasse. 5 Kilometer vor einer Ortschaft tut es einen Schlag und der Anhänger kommt ins schlingern.
Ich fahre links ran und schaue nach dem Anhänger. Es fehlt ein Rad. Die Achse ist gebrochen!
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Ich renne die Strasse zurück und möchte das Rad holen, da kommt aber schon eine kleines 125 ccm Motorrad mit 2 Pakistani und mit meinem Rad. Es halten auch sofort mehrere weitere Fahrzeuge an. Jeder möchte mir helfen, ich bin hier in Pakistan gut aufgehoben!

Mein vorrangiges Problem muss ich aber erst einmal selber lösen.
Mein Magen macht Probleme. Das erste Mal etwas ernster. Ich entschuldige mich bei den mittlerweile 10 Menschen und verabschiede mich für 5 Minuten mit meinem Toilettenpapier in dass nebenan liegende hochgewachsene Feld mein Ziel.So nun fühle ich mich besser um das Problem mit dem defektem Anhänger angehen zu können.

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Eigentlich ist es gar keins. Einer der Menschen, gut 60 Jahre alt erklärt mir ein Freund hat eine Werkstatt im nächsten Ort und er kann das schweißen. Als langsam mit 20 km/h die 5 Kilometer weiter. Leider ist die Werkstatt direkt an der Strasse und mein Quad und der Anhänger wird sofort umringt.

 


Ich hätte nie dran gedacht, dass der Anhänger mal Probleme machen würde. Ich habe ihn auf so vielen Kontinenten einfach immer hinter mir her gezogen und war des festen Glaubens „er ist unkaputtbar“.

Der Schlosser schaut sich den ganzen Schlamassel an und meint „kein Problem“. Zu zweit bauen sie die Achse aus, ein Schweißgerät und eine Flex gibt es auch. Ich bin zuversichtlich.

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Nach 1.5 Stunden ist die Achse wieder drin. Leider ist das vordere Rad direkt vor das hintere geflogen und hat auch dort die Spur verzogen. Ich habe wenig Erfahrung was das ziehen des Anhängers und die Spur anbelangt und fahre nach dem bezahlen von 1000 RP nicht mal 10 Euro weiter.
Im Kopf den Slogan „die Hoffnung stirbt zum Schluss“. Ich bin glücklich, noch einmal glimpflich weg gekommen zu sein.
Es ist schon dunkel um 20:00 Uhr und ich bin müde. Ich werde eine kleine Pause neben der Hauptstrasse einlegen und fahre deshalb links in einen kleinen Seitenweg. Nach 2 Kilometer halte ich an. Es vergehen keine 5 Minuten da komme auch schon Leute von einer Farm auf mich zu.
Die Einladung zum Tee nehme ich gerne an. Aus diesem wird ein Abendessen mit netten Gesprächen. Es ist schon 22:00 Uhr und bleibe die Nacht über auf der Farm.

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Natürlich hat man mir auch ein Bett im Gästehaus angeboten was ich aber ablehne.

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Ich schlafe gerne mal wieder in meinem Haus. Die Farmarbeiter, es wird neben Mango auch Oliven dort angebaut schlafen zum Teil auf großem Pritschen vor dem Haus unter freiem Himmel.
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Das Access Quad ist wieder startklar

Mittwoch 02.03.2016 Teile einbauen

Um 10:00 Uhr holt mich Shafeeg ab und wir fahren zu Honda Penshab.
Dort warten wir etwas und erhalten nach einer Stunde die Nachricht dass die Teile bei der Tankstelle von Raja Zarrar abgegeben wurden. Also die Teile holen und zur Werkstatt.
 Dort ist schon alles hergerichtet und wir sind nach 4 Stunden fertig. Großer Service, neues Öl und die Fahrt kann weiter gehen.
Am Abend nach eine Dusche in meinem Gästehaus, gehe ich mit Shafeeg einkaufen. Aus eine Flasche Whisky wird eine eine Flasche Vodka Lemon. Das Getränk zu besorgen ist nicht ganz einfach im streng muslimischen Pakistan.
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Gott sei dank oder Inshaaalah gibt es auch noch genügend frische Fruchtsäfte.
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Die Geldübergabe und der Kauf spielt sich auf dem Hospital Gelände ab. in einer dunklen Ecke.Als wir an der Ambulanz vorbei laufen wird gerade eine Bare herausgeschoben. Eine weinenden Frau läuft hinter her. Shafeeg meint nur trocken „dead body“.
Bewaffnet mit Chips und Getränken geht es zur Farm. Dort warten bereits weitere Freunde und wir feiern meinen Abschied - denn Morgen früh geht es weiter. Mit einem lachenden und weinendem Auge. In Richtung Norden nach Hause.Es wird dann wirklich sportlich.
 Die Tage in Islamabad waren gigantisch. Ich hatte soviel tolles erlebt:der Besuch eines neuen Wohnviertels wo ich einen Löwen streicheln konnte,
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die Menschen, die unterschiedliche Lebensweisen von "Arm" und Reich.
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Das auf einander treffen vom klassischem Islam zur modernen, westlichen Welt konnte ich hier miterleben.